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Leere

"Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne."

 Die Wahrheit in diesem Satz spürte ich. Brennender Ehrgeiz und Lob beflügelten mich. Als ich gestern nach meinem ersten Schultag zurück kehrte, schlief ich prompt für Stunden ein. Dennoch war es eine glückliche Erschöpfung, vermischt mit wenigen Ängsten. Durch das Gefühl, etwas geschafft zu haben, gewann sie jene positive Note.

Beinahe besser noch verlief dieser Vormittag. Wie der Schulbesuch von meiner Kraft zehrt, spüre ich nun innerlich, nicht körperlich. Ich bin leer. Mein Körper ist nicht zum Einschlafen zu bewegen. Zugleich kann mein Geist nichts verarbeiten. Bilder, Texte ziehen an mir vorüber und vermögen nicht, mein Interesse zu wecken. Teilnahmslosigkeit dominiert mich. Sehr entfernt, unbestimmt meine ich Einsamkeit wahrzunehmen. Melancholie, Trauer. Kein Gefühl setzt sich durch, jedes klingt leise an. 

Ihm habe ich nichts von diesen Eindrücken erzählt. Er soll mich endlich als ausgeglichen, gelöst erleben. Dahinter steckt natürlich die Überzeugung, nur dann könne er mich lieben. 

Immer wieder denke ich darüber nach, ob meine Empfindung für ihn Liebe heißt. Dieser Abend ist kein Tag für derlei Gedanken. Fast wünsche ich mir heftige Gefühle. Gegen die habe ich zu kämpfen gelernt. Jetzt bin ich gelähmt. 

 

20.8.10 19:42
 


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